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Preis

Wie Sie Ihren Preis knallhart durchsetzen

Viele Unternehmer können Ihren Preis selbstbewusst durchsetzen und nehmen oft Aufträge an, die nicht mal kostendecken sind.

Ich habe im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit verdammt viel gelernt.  Mehrere Kunden habe ich angenommen, nur weil ich Erfahrung sammeln wollte und lag mit meinem Stundensatz zu niedrig. Nach einer Weile habe ich angefangen meine Preise anzupassen und bin mit meinen Kunden in die Gespräche gegangen. Was ist dann passiert? Die meisten sind darauf eingegangen und die Kunden, die nicht einverstanden waren habe ich gehen lassen. 

Diese Erfahrung hat mir viel gebracht und zwar keine Angst davor zu haben meinen Stundenpreis zu nennen. Denn, höhere Stundenpreis bedeutet auch weniger Aufwand. Kunden, die nur einen Bruchteil zahlen wollen, sind nicht wichtig und schätzen die Arbeit weniger. 


Eigene Haltung entwickeln und in Erinnerung rufen: Ganz wichtig ist die eigene Haltung zum Preis. Sie müssen selbst davon überzeugt sein, Ihren Preis wert zu sein! Vor diesem Hintergrund überlegen Sie sich eine Strategie, dem Kunden Ihren Wert zu verdeutlichen. Legen Sie sich Argumente zurecht, die Ihre Qualität unterstreichen (Erfahrung, Referenzen, gute Auftragslage, zufriedene Kunden, etc.)

 

Preise selbstbewusst präsentieren: Kommunizieren Sie Ihren Preis klar und deutlich, ohne herum zu drucksen oder sich vor dem Thema zu drücken. Dies signalisiert Ihre Unsicherheit und geübte Kunden werden das sofort wittern und ausnutzen. Bei selbstbewusster Kommunikation des Preises stellt sich jedoch oft heraus, dass Kunden gar kein Problem damit haben. 


Preisanpassungen: Gehen Sie nicht sofort auf einen Kundenwunsch nach Preisnachlass ein. Für viele Kunden gehört der Versuch des Herunterhandelns einfach dazu. Zeigen Sie sich zurückhaltend und prüfen Sie zunächst, wie ernst es dem Kunden damit ist. Wenn Sie sich dann darauf einlassen, sollte der Kunde auch eine Gegenleistung bringen.

 

Professionelles Angebot abgeben: Erstellen Sie personalisierte, individuelle Angebote, in denen Sie auf die Bedürfnisse und Wünsche eingehen. Ein Angebot ist ein schriftliches Verkaufsgespräch. Lassen Sie es als solches für sich sprechen. Standardangebote funktionieren selten!

 

Flexibilität bei Preisen: Unterschiedliche Honorare für unterschiedliche Gruppen von Auftraggebern (z.B. öffentliche Einrichtungen mit geringerem Budget, kleine Unternehmen) sind grundsätzlich möglich, solange diese für Sie noch auskömmlich sind. Nennen Sie aber niemals unterschiedliche Preise beim gleichen Auftraggeber!

 

Mut zum Nachverhandeln: Haben Sie den Mut, bei deutlich arbeitsintensiveren Aufträgen als geplant, Ihr Angebot bzw. die Honorare anzupassen. Dies sollten Sie jedoch rechtzeitig beim Auftraggeber ankündigen. Bei langjährigen Auftraggebern sollten Sie ebenfalls regelmäßig die Honorare anpassen. Sie können davon ausgehen, dass diese das ebenfalls bei ihren Kunden tun.

 

Verzicht auf Kunden: Sie sollten dazu bereit sein, auf Kunden zu verzichten, die komplett unterschiedliche Preisvorstellungen haben. Kunden, die weniger als Ihren kostendeckenden Stundensatz zahlen wollen, sind für Sie nicht interessant! Eine Ausnahme können hier lediglich Kunden darstellen, die eine außergewöhnlich wichtige Referenz für Sie bieten.

Knapp bei Kasse

Was tun, wenn das Geld chronisch knapp ist?

Das Wichtigste ist, sich einen Überblick zu verschaffen. Wenn Sie bereit sind, sich ehrlich mit Ihren Finanzen auseinanderzusetzen, sind Sie schon auf einem sehr guten Weg! Sollten Sie dann feststellen, dass Ihr Laden dauerhaft nicht läuft, ist es höchste Zeit, das zu ändern. Dabei gibt es verschiedene Hebel, an denen Sie ansetzen können:


1. Kosten sparen
Am einfachsten ist es, die Kosten zu senken. Stellen Sie jeden Posten auf Ihrer Ausgabenseite (betrieblich und privat) infrage. Beginnen Sie dabei mit den größten Kostentreibern. Wenn Sie als Malermeister nur fünf Briefe im Monat verschicken, ist der Ausgabenfaktor „Porto“ wahrscheinlich zu vernachlässigen. 

Teure Steuerberaterkosten: Steigen Sie auf Lexoffice oder Debitoor um. Mehr dazu lesen Sie hier.

Arbeiten Sie Schritt für Schritt alle Kosten – auch die privaten – durch und notieren Sie, ob und wie viel Geld sich jeweils einsparen ließe und was dafür zu tun ist.


2. Umsätze steigern
Ein zweiter Ansatz besteht darin, die Einnahmen zu erhöhen. Das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer wünschenswert, setzt aber ein wenig mehr Denkarbeit voraus. Einfach die Preise zu erhöhen, weil das Geld knapp wird, erweist sich in den seltensten Fällen als zielführend, weil dadurch noch mehr Kunden verschreckt werden könnten. Überlegen Sie lieber, wie Sie Ihre Verkäufe steigern könnten. Wie können Sie Ihre Kunden begeistern? Das finden Sie am ehesten heraus, indem Sie sie persönlich fragen. Was ist ihnen wichtig? Was finden sie an Ihrem Angebot gut und was stört sie? Seien Sie dabei unbedingt offen für Kritik und erklären Sie eingangs, worum es Ihnen geht. Wenn Ihre Gesprächspartner merken, dass Sie kein Verkaufsgespräch führen, werden sie Ihnen sicher gerne behilflich sein.

Entwickeln Sie eine wirkungsvolle Marketingstrategie und setzen Sie sich realistische Ziele (zum Beispiel 5 neue Kunden im Monat gewinnen). Außerdem sollten Sie immer über neue Produkte und Vertriebswege nachdenken – das ist Teil Ihrer täglichen Arbeit als Unternehmer!

Wie Sie Ihren Stundensatz gewinnbringend berechnen? Kontaktieren Sie mich, ich berechne Ihre Stundensatz.


3. Einen Kredit aufnehmen
Auch Ihre Hausbank ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es darum geht, die Liquidität sicherzustellen. Gehen Sie aber auf keinen Fall unvorbereitet in das Gespräch. Verzweifelte Unternehmer, die eine Finanzierung wollen, um Löcher zu stopfen, aber keine Idee haben, wie sie aus der Krise rauskommen, sind der Alptraum eines jeden Banksachbearbeiters!

Nur, wenn Sie Ihren Geldgebern klar machen können, wie Sie Ihren Laden wieder auf Erfolgskurs bringen, werden sie Ihnen auch in schwierigen Zeiten zur Seite stehen und Ihnen den Kredit nicht verweigern. Außerdem ist ein Kredit nur eine Lösung, wenn Sie die laufende Rückzahlung auch wirklich leisten können. Ansonsten verschiebt er das Problem nur nach hinten!


4. Eine Nebenbeschäftigung suchen
Für einige Unternehmer hat es sich auch als gutes Modell erwiesen, sich durch einen Nebenjob eine weitere Geldquelle zu erschließen. Dies kann sowohl ein Minijob als auch eine Teilzeitstelle sein. Der Vorteil ist eine größere finanzielle Sicherheit, der Nachteil allerdings, dass dann Zeit für die Weiterentwicklung der Selbstständigkeit fehlt und man sich ggf. von einigen Träumen verabschieden mus

November Direkthilfe für Solo-Selbstständige

Solo-Selbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen.
Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

 

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

 

ZUM ANTRAG

 

Ihre Finanzen

Mal ehrlich: Wissen Sie, wie hoch Ihre monatlichen Ausgaben sind? Oder wie viel Umsatz Sie in den letzten vier Wochen gemacht haben?

Viele Unternehmer können diese Fragen nur vage beantworten, weil sie irgendwann vor lauter Arbeit ihre Finanzen aus dem Blick verloren haben. Das kann fatale Folgen haben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln einen Finanzplan erstellen, mit dem Sie Ihre Geschäfte planen und steuern können.

So verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über Ihre Finanzen

Wenn Sie wissen wollen, wie es um Ihre Firma steht, sollten Sie sich als Erstes Ihre Kontoauszüge vornehmen, und zwar die für Ihre Privat- und für Ihre Geschäftskonten. So banal dieser Tipp klingt, wird er doch immer wieder geflissentlich ignoriert. Gerade, wenn es mal nicht so rund läuft, greifen viele Unternehmer lieber auf die gute alte Vogel-Strauß-Taktik zurück, anstatt sich der Wahrheit zu stellen. Diesen Fehler machen Sie nicht!
 
Aus meiner Erfahrung geben viele Unternehmer Ihren Buchhaltungsordner an den Steuerberater und erhalten dann eine BWA. Haben Sie Ihre BWA schon mal genauer angeschaut? 98 % tun das nicht. Sie haben gar keine Übersicht zu Ihre Zahlen.
 
Wenn Sie schnell und immer aktuell, ohne Kontoauszüge zu prüfen, Ihre finanzielle Situation wissen wollen, dann stelle ich Ihnen 2 Möglichkeiten vor.

Lexoffice

Lexoffice ist mit sehr überschaubaren monatlichen Kosten ab 7,90 € im Monat, monatlich kündbar und erweiterbar eine tolle Lösung.

1. Ihre Bankkonten können eingebunden werden und zwar sehr unkompliziert

2. Rechnungen, Angebote, Produkte sind sehr einfach anzulegen

3. Kein Papier mehr! Belege werden via Lexoffice App gescannt und hochgeladen

4. Automatischer Zahlungsabgleich

5. BWA, Einnahmen/Überschussrechnung werden automatisch erstellt

6. Im Dashboard auf der Startseite sehen Sie Ihre Finanzen auf einen Blick

7. Offene Posten, fällige Rechnungen müssen nicht mehr manuell geprüft werden. Diese werden automatisch angezeigt

8. Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt kann mit einem Klick versendet werden

9. Zugang für den Steuerberater, der die Daten  via Datev-Schnittstelle abrufen kann

10. Automatisierte Lohnabrechnung

Und vieles mehr

 

Debitoor

Debitoor bietet bereits ab 3 € monatlich viele Funktionen an wie Lexoffice, außer Lohnabrechnung

1. Ihre Bankkonten können eingebunden werden und zwar sehr unkompliziert

2. Rechnungen, Angebote, Produkte sind sehr einfach anzulegen

3. Kein Papier mehr! Belege werden via Debitoor App gescannt und hochgeladen

4. Automatischer Zahlungsabgleich

5. BWA, Einnahmen/Überschussrechnung werden automatisch erstellt

6. Im Dashboard auf der Startseite sehen Sie Ihre Finanzen auf einen Blick

7. Offene Posten, fällige Rechnungen müssen nicht mehr manuell geprüft werden. Diese werden automatisch angezeigt

8. Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt kann mit einem Klick versendet werden

9. Zugang für den Steuerberater, der die Daten  via Datev-Schnittstelle abrufen kann

 

 

Sie haben Fragen oder benötigen Unterstützung? Dann kontaktieren Sie mich. Hier geht es zum Kontaktformular

Welche Zahlen müssen Sie kennen?

Welche Zahlen Sie bei der Erstellung Ihres Monatsbudgets berücksichtigen müssen, hängt von Ihrem Geschäftsmodell und von Ihren Lebensumständen ab. Auch hier helfen Ihnen die Kontoauszüge der letzten Monate weiter.

Diese Zahlen brauchen Sie, wenn Sie eine solide Finanzplanung erstellen wollen:

  • Betriebliche Ausgaben

    Büromieten, Stromkosten, Personalkosten, Büromaterial, Kosten für Werbung, Versicherungsgebühren, Kosten für Fahrzeuge, Einkaufspreise für Material oder Waren.

  • Private Ausgaben

    Wohnungsmiete, Stromkosten, Altersvorsorge, Krankenkasse, Versicherungsbeiträge, Ausgaben für Lebensmittel, Kleidung, Kultur und Reisen, Gebühren für Fernsehen, Telefon und Internet, Steuerrücklagen.

  • Betrieblichen Einnahmen

    Umsätze, wenn nötig getrennt nach Position. So sehen Sie, mit welchen Bereichen Sie den Hauptumsatz machen und welche nur wenig zu den Einnahmen beitragen.

  • Private Einnahmen

    Kindergeld, Mieteinnahmen, Unterhaltszahlungen, Einkommen des Partners.