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Hallo, ich bin Tatjana

Ich helfe Dir als virtuelle Assistenz, mehr Zeit für die wichtigsten Aufgaben zu gewinnen, in dem ich Dir Deine Buchhaltung, Lohnabrechnung und Rechnungserstellung/-Versand abnehme.

Ein Bereich, der den wenigsten Unternehmern Freude macht und dennoch sehr wichtig ist. Viele Aufgaben in diesem Bereich können an einen Virtuellen Assistenten ausgelagert werden. Auch die Übermittlung von Dokumenten an den Steuerberater und die Kommunikation mit diesem gehören dazu.

Buchhaltung & Steuern

Ein unbeliebtes Thema bei Selbstständigen. Erweckt das in Ihnen Freude? Bei mir auch nicht. Ein großer Anteil gehört dem Finanzamt. Wer das unterschätzt, wird am Ende zahlungsunfähig. Geben Sie die Buchhaltung an erfahrene Hände ab und sparen Sie Steuern, Säumniszuschläge und unvorhergesehene Abgaben an das Finanzamt.

Brauche ich einen Steuerberater?

Da das deutsche Steuerrecht kompliziert ist, bietet sich für Selbstständige meistens die Unterstützung durch ein Steuer- oder Buchhaltungsbüro an. Kapitalgesellschaften und Gewerbetreibende, deren Jahresumsatz 600.000 Euro oder deren Gewinn 60.000 Euro übersteigt, sind gesetzlich zu Buchführung und Bilanzierung verpflichtet und benötigen in jedem Fall Profis an ihrer Seite. Nicht buchführungspflichtig sind alle Freiberufler und Personengesellschaften (z.B. Einzelunternehmen, GbR), deren Umsatz und Gewinn darunter liegen. Bei ihnen sind die sogenannte „einfache Buchführung“ und die Erstellung einer simplen Einnahme-Überschuss-Rechnung ausreichend. Wenn Sie eine hohe Affinität zu Zahlen und gute Kenntnisse der Buchführung besitzen, können Sie diese auch selbst übernehmen. Ein Buchhaltungsbüro bucht Ihre Belege monatlich oder quartalsweise ein und erstellt in der Regel auf dieser Basis eine „betriebswirtschaftliche Auswertung“ (BWA). Diese weist Ihre Umsätze, Kosten und den Gewinn für die jeweilige Periode aus. 

Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer – was davon betrifft mich?

Die Höhe der Einkommensteuer richtet sich nach Ihrem Gewinn, also Umsatz abzüglich Betriebskosten. Freiberufler zahlen ausschließlich Einkommensteuer und das auch erst ab einem Jahreseinkommen von 9.168 Euro (2019, ab 2020: 9.408 Euro). Bei Gewerbetreibenden kommt noch die Gewerbesteuer mit einem Freibetrag von 24.500 Euro dazu. Kapitalgesellschaften (z.B. UG, GmbH, AG) zahlen für jeden Euro Gewinn Gewerbesteuer und dazu eine Körperschaftsteuer von 25 Prozent. Freiberufler müssen jährlich eine Einkommensteuererklärung abgeben, Gewerbetreibende zusätzlich eine Gewerbesteuererklärung und Kapitalgesellschaften eine Gewerbe- und Körperschaftsteuererklärung. Übersicht dazu findest Du hier.

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Was ist die Umsatzsteuer?

Die Umsatzsteuer ist ein völlig eigenes Thema und wird nicht auf Gewinne erhoben. Sie ist eine Steuer des Staates, die auf die meisten Produkte oder Dienstleitungen anfällt und wird auch Mehrwert- oder Vorsteuer genannt. Selbstständige müssen diesen Steuerbetrag – überwiegend mit 19 Prozent, seltener mit sieben Prozent – auf jeder Rechnung ausweisen und bekommen ihn von ihren Kunden gezahlt. Dieses Geld gehört dann aber nicht ihnen, sondern muss an das Finanzamt weitergereicht werden. Das geschieht in Form von monatlichen oder vierteljährlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen.

Der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent gilt beispielsweise für Grundnahrungsmittel, die Übertragung von Urheberrechten für Texte, Musik und Bilder, für Künstlerauftritte und seit 2010 auch für Hotelübernachtungen. Bestimmte Wirtschaftsbereiche sind ganz von der Umsatzsteuer befreit, zum Beispiel der Luftverkehr, Stiftungen sowie der öffentlich-rechtliche Rundfunk.

Wie läuft das mit den Umsatzsteuervoranmeldungen?

Alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen und Selbstständigen sind zur Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet: Sie melden dem Finanzamt monatlich oder quartalsweise einen vorläufigen Betrag, der unmittelbar an die Steuerkasse abgeführt werden muss. Dieser Betrag ist die Differenz aus Ihrer eingenommenen Umsatzsteuer und der Vorsteuer, die Sie mit Ihren getätigten Betriebsausgaben gezahlt haben. Die Umsatzsteuervoranmeldung wird dann elektronisch an das Finanzamt übermittelt. 

Wichtig: Voranmeldungen sind schon zum zehnten Tag nach Ablauf des Voranmeldezeitraumes abzugeben, sonst drohen Säumniszuschläge. Welcher Voranmeldezeitraum (Jahr, Quartal oder Monat) für Sie gilt, richtet sich nach der Höhe Ihrer Umsatzsteuersteuerschuld. Existenzgründer müssen die ersten zwei Jahre die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich abgeben. Man kann einen Antrag auf „Dauerfristverlängerung“ stellen, die Abgabefrist verschiebt sich dann jeweils um einen Monat nach hinten.

Gut zu wissen:

Bei jährlicher Umsatzsteuerhöhe bis 1.000 €: keine Vorauszahlung

Von 1.000 € bis 7.500 €: vierteljährliche Vorauszahlungen

Über 7.500 EUR bzw. Existenzgründer die ersten beiden Jahre: monatliche Vorauszahlungen